MLS Tipps Wetten: Experten Tipphilfe mit Wett-Tipps, Quoten und Wettanbieter

MLS Wett Tipps, Quoten & Prognosen als Tipphilfe für deine Wetten auf Spiele der Major Soccer League. Unsere Experten geben hier ihre Tipps ca. 1-2 Tage vor Beginn ab und geben Empfehlungen, welche Wettanbieter die besten Quoten zum Spiel anbieten.

Aktuelle MLS Tipps & Quoten

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Wett Tipps heute - 4. Dezember 2022

Weitere Nordamerika MLS Wett-Tipps, Prognosen und Vorhersagen

Keine Tipps verfügbar

Eine unsere beliebtesten Fußball-Divisionen ist die nordamerikanische Major League Soccer mit seiner bisweilen noch stetig steigenden Anzahl Klubs. Bis 2023 soll sie von 27 auf 30 Teams aufgestockt werden und ist dann komplett.

Wie in anderen nordamerikanischen Sport-Profiligen ist sie aufgeteilt in eine Western und Eastern Conference, wobei die Teilnehmer auch übergreifend gegeneinander antreten, nur eben etwas seltener als gegen die geografisch näher liegenden Klubs.

Wettanbieter kommen selbstverständlich nicht um die MLS herum, ist sie doch nicht nur Nummer Elf der finanzstärksten Fußball-Ligen der Welt, sondern mindestens ebenso reizvoll aus sportlicher Sicht, mit ihrem ganz eigenen, typisch nordamerikanischem Sport-Flair.

Wetten auf die Spiele der MLS

Praktisch alle Buchmacher bieten Einzelwetten und Detailwetten auf einzelne Ereignisse im Spiel, Trefferanzahl, Torschützen oder Handicap-Wetten wie gewohnt an. Langzeitwetten zum MLS-Cup-Champion sind dagegen selten zu finden und wenn, dann erst sobald die Play-Offs gestartet sind.

Wettanbieter wie BildBet oder NeoBet präsentieren außerdem Wett-Boosts dazu, also eine hervorgehobene Wette mit einer erhöhten Quote. Es fällt uns regelmäßig auf, dass die Buchmacher Quoten ungewöhnlich ansetzen, da es anspruchsvoll ist, über die Leistungsfähigkeit der nordamerikanischen Teams am Ball zu bleiben.

Welche Klubs nehmen an der Liga teil?

Als eine der wenigen Ligen der Welt umfasst die Major League Soccer Klubs zweier Nationen, der Vereinigten Staaten von Amerika und von Kanada. Diese sind strukturell recht unterschiedlich aufgebaut. Manche sind reine Sport-Unternehmen, sogenannte „Franchises“, andere ähneln dem, was wir in Europa unter einem klassischen Verein verstehen, mit professioneller erster Mannschaft.

Die Grenze zwischen West und Ost verläuft nicht genau in der Mitte Nordamerikas, sondern etwa auf höhe der großen Seen Lake Michigan und Lake Superior. Während Chicago Fire FC aus Illinois noch zum Osten gehört, ist Minnesota United schon dem Westen zugeordnet.

Von den drei kanadischen Teams spielen die Vancouver Whitecaps wie zu erwarten in der Western Conference mit, während der Toronto FC und der Club de foot Montréal zur Eastern Conference zählen.

Modus ohne Auf- und Abstieg

Besonderes Merkmal der MLS ist, dass es wie in nordamerikanischen Sportligen üblich, keinen Auf- und Abstieg in die untergeordnete USL oder die Canadian Premier League gibt. Die obersten sieben jeder Conference gelangen in die Play-Offs, während alle von Platz Acht hinab nach der regulären Saison die Spielrunde beenden.

Das Team, dass nach der regulären Saison die meisten Punkte hat, egal in welcher Conference, bekommt als Trophäe das Supporters Shield, hat in den Play-Offs eine Runde spielfrei und einen Platz in der nordamerikanischen Champions League sicher.

Talente aus dem MLS Superdraft

Wie im nordamerikanischen Sportsystem gängig, können talentierte Spieler aus den Colleges und Universitäten über den Draft in die MLS kommen. Die Klubs wählen nacheinander bis zu vier Talente aus der Lotterie aus. Manche bekommen dabei einen gesponserten Vertrag, kosten den Klub also weniger.

Im Gegensatz zum American Football oder Eishockey ist der Stellenwert des Superdrafts in der MLS bisher geringer, da selten dadurch ein Superstar entdeckt wird. Die meisten Fußball-Talente werden entweder vorher bereits entdeckt (Beispiel Christian Pulisic) oder gelangen über normale Transfers in die MLS.

Aber dennoch: Der ehemalige Gladbacher Michael Bradley, Jozy Altidore (Toronto), Graham Zusi (Kansas City), der ehemalige Lautrer Luis Robles (D.C. United) oder Kanadas Cyle Larin, der heute bei Beşiktaş Istanbul spielt, gelangten so in den Profi-Fußball.

Gedeckelte Gehälter und designierte Spieler

Von der Dachgesellschaft Major League Soccer sind Gehälter auf ein einheitliches Niveau gedeckelt. Jeder Klub kann drei Designated Players unter Vertrag nehmen, die weitaus besser dotierte Kontrakte bekommen. Die können so dem dem internationalen Niveau der Spitzenklubs entsprechen.

Die Plätze für designierte Spieler können auch mit anderen Klubs für gewisse Zeit getauscht werden, sodass ein Klub etwa auf seinen dritten Slot verzichtet, um dafür im Gegenzug einen anderen Spieler, einen Draft Pick oder Geld zu bekommen.

Die MLS regelt Transfers selbst

Ungewöhnlich aus europäischer Sicht ist die Tatsache, dass die Major League Soccer selbst Transfers in und aus der Liga handhabt und natürlich in Absprache mit den Klubs die Personalbewegungen koordiniert. Das klingt zwar nicht besonders flexibel und so, als ob die MLS den Klubs auf die Finger schaut, doch funktioniert seit jeher gut.

Die Major League Soccer ist daran interessiert, dass alle ihre Klubs eine gewisse Strahlkraft haben. Mangelt es einem an einem Starspieler, unterstützt sie das Franchise auf der Suche und Verpflichtung eines „Zugpferdes“, das die Mannschaft voranbringen kann und Fans begeistert.

Wann startet die Saison?

Da in Nordamerika im Kalenderjahr gespielt wird, beginnt die Spielzeit im Frühjahr, also im März oder April. Die Transferphase ist davor in den Wintermonaten und der Superdraft wird Anfang Januar durchgeführt. Die reguläre Saison endet im November und das Play-Off-Finale findet zum Abschluss im Dezember statt.

Vor dem Saisonstart müssen Klubs eine detaillierte Liste mit gemeldeten designierten, internationalen und zu Hause ausgebildeten Spielern abgeben. Überzählige müssen abgegeben, in die Reserve- oder Farmteams verschoben oder auf eine sogenannte Waiver List gesetzt werden. Sie sind dann von jedem MLS-Klub rekrutierbar.

Die Geschichte der Major League Soccer

1996 wurde die MLS als Nachfolge-Wettbewerb der North American Soccer League und als eigenständige Organisation gegründet. Von den damaligen Gründungsmitgliedern sind heute noch Columbus Crew, D.C. United, New England Revolution, Colorado Rapids und Los Angeles Galaxy vertreten.

Sporting Kansas City war damals unter dem Namen Kansas Wizards, die San Jose Earthquakes als SJ Clash und der FC Dallas als Dallas Burn dabei. Um die Anziehungskraft der Liga anzukurbeln, verpflichtete die MLS zahlreiche internationale Stars.

Zu den ersten Promis zählten somit etwa Eric Wynalda, Carlos Valderrama, Jorge Campos, Alexi Lalas oder Tony Meola, gefolgt von Marco Etcheverry, Lothar Matthäus, Landon Donovan, David Beckham, Robbie Keane, Sebastian Giovinco, Bastian Schweinsteiger oder Zlatan Ibrahimovic.

Schon 1967 wurde ein erster Versuch der Professionalisierung von Fußball mit der United Soccer Association und der NASL unternommen. Diese Ligen mit den Klubs New York Cosmos, Vancouver Whitecaps, Portland Timbers, Fort Lauderdale Strikers oder Dallas Tornados setzten sich langfristig leider nicht durch.

Dennoch bekam der Fußball so einen ersten Fuß in die Tür in die nordamerikanische Sportlandschaft. Mit Franz Beckenbauer und Pelé (NY Cosmos), Gerd Müller, Gordon Banks (Fort Lauderdale), Klaus Toppmöller (Dallas Tornado), Johan Cruyff (LA Aztecs) oder Eusébio (Las Vegas) versuchten viele berühmte Fußballer ihr Glück in Amerika.

Übrigens wurde D.C. United 1996 der erste MLS-Cup-Champion und gewann diesen Titel seitdem insgesamt vier Mal. Nur die Los Angeles Galaxy hat mit fünf Meisterschaften noch mehr Titel errungen.

Fun-Fact: Noch nie gewann ein MLS-Team die CONCACAF-Champions-League. Allerdings konnte Atlanta United 2018 den damals neuen Campeones Cup der Champions von Nordamerika und Mexiko gewinnen.