Deutschland - Belarus Tipp, Prognose & Quoten - 14.01.22

14.01.2022 - 11:38 - Ben | enthält kommerzielle Inhalte
Mikita Vailupau von Belarus gegen Österreich am 22.01.2020
Mikita Vailupau (26 Jahre) ist Belarus' bester Rechtsaußen —
Foto: IMAGO / Agentur 54 Grad

Los geht es mit der Handball-EM, wo Deutschland zum Auftakt gegen Belarus in Gruppe D antritt. In den Vierergruppen kommen die ersten beiden weiter. Die anderen beiden Gruppengegner heißen Österreich und Polen, die zweieinhalb Stunden später gegeneinander spielen.

Für die Buchmacher ist das DHB-Team klarer Favorit. Doch so deutlich wie erwartet wird es die Nase nicht vorne haben, denn die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason ist fast runderneuert und trifft auf einen Gegner mit erfahrenen Spielern und nur einem einzigen Ausfall bisher.

Deutschland - Belarus Tipp: Infos

  • Anpfiff: Freitag, 14. Januar 2022, um 18 Uhr
  • Austragungsort: Zimný štadión Ondreja Nepelu in Bratislava
  • Wettbewerb: Europameisterschaft, 1. Spieltag
  • Schiedsrichter: Bojan Lah und David Sok aus Slowenien
  • Übertragung: Im TV und Streaming in der ARD, ORF und Sport Deutschland TV

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Deutschland: Analyse, Form & Bilanz

Zur EM hat Gislason die Deutsche Handball-Nationalmannschaft umfänglich verändert. Aber es spielen mit Torhüter Andreas Wolff, Kai Häfner, Julius Kühn oder Patrick Wiencek auch noch einige Veteranen mit.

Auf einen wird es besonders ankommen: Kreisläufer Johannes Golla soll die Mannschaft anführen. Er verkörpert die kämpferische und spielfreudige Variante eines Spielers am Kreis. Zweitliga-Spieler Julian Köster aus Gummersbach auf Rückraum Mitte und Sebastian Heymann auf Rückraum links zählen zu den Youngstern.

Noch mehr als beim Überraschungs-EM-Titel 2016 mit Trainer Dagur Sigurðsson gilt es die fehlende Erfahrung durch Zusammenhalt, Erfolgshunger und viele „Indianer“ wettzumachen. Turnier-Favorit ist man nicht, aber womöglich zumindest heißer Kandidat auf den Gruppensieg und ein Wintermärchen darf man dennoch erhoffen.

Im deutschen Team ist  Kreisläufer Jannik Kohlbacher an den Adduktoren verletzt, könnte aber im weiteren Verlauf noch hinzustoßen. Ihn vertritt Sebastian Firnhaber vom Bundesligisten HC Erlangen.

Paul Drux, Franz Semper und Finn Lemke fallen ebenso aus, während Juri Knorr wegen fehlender Impfung nicht mit kann. Fabian Wiede und Patrick Groetzki verzichteten derweil aus persönlichen Gründen.

Gegen das weißrussische Team verlor man damals bei der EM 1994 mit 23:24, was beinahe 30 Jahre her ist und die einzige Niederlage überhaupt blieb. Bei den EMs 2008 (34:26) und 2020 (31:23) konnte man gewinnen. Insgesamt gewann der DHB neun von zehn Duellen, eine ziemlich gute Quote.

Belarus: Analyse, Form & Bilanz

Belarus kommt mit einem sehr ernstzunehmenden Team zum Turnier, bei dem nur ein einziger Spieler verletzungsbedingtfehlt, nämlich Ivan Maroz, der dritte Torwart. Der Protagonist, auf den es besonders aufzupassen gilt, ist Mikita Vailupalu (Foto). Momentan noch bei Rekordmeister Brest und bald für Veszprém auf der Platte.

Der Flügelspieler warf sagenhafte 93 Treffer in der Handball-Champions-League und 47 bei der letzten Europameisterschaft. Dort war lediglich Norwegens Sander Sagosen noch treffsicherer. Vailupalu wirft die Siebenmeter und kommt bei Tempo-Gegenstößen als Anspielstation Nummer 1 in Frage.

Am Kreis fällt außerdem Artsem Karalek auf. Die linke Seite wird von Andrej Jurinok ausgefüllt und im Rückraum spielt Uladsislau Kulesch aus Minsk. Das Tor wird von Viachaslau Saldatsenka oder Ivan Matskevich gehütet, die beide auch im Verein Brest GK Meschkow ein Wechselspiel betreiben.

Trainer Juri Schewtsow kennt Deutschland sehr gut und betreute hierzulande vier Vereine. Er bedauert, dass wegen der Pandemie einige Testspiele ausgefallen sind, aber er ist zufrieden mit der Fitness seiner Spieler. 

Mit Ihar Bialiauski (20 Jahre, Rückraum rechts), Kiryl Samoila (19, Rückraum rechts), Matsvei Udavenia (21, Rückraum rechts) und Yauheni Nikanovich (21, Flügel) tummeln sich auch in dieser Mannschaft einige Jünglinge und der zuvor genannte Keeper Ivan Matskevich dürfte mit seinen 30 Jahren schon der Veteran sein.

1994 wurde Belarus Achter, was bis jetzt das beste Ergebnis bedeutete. Danach folgten die Plätze 15, 12 und drei Mal in Folge 10. Ihr großes Ziel ist das Weiterkommen in die weitere Turnierphase, wo ein Gegner aus  den starken Gruppen E oder F warten würde, mit Schweden, Spanien sowie Norwegen und Russland.