Smith - Wright Tipp, Prognose & Quoten - 03.01.22

Aktualisiert 03.01.2022 - 12:59 - Ben | enthält kommerzielle Inhalte
Darts WM 2021 / 2022-; Finale: Michael Smith (ENG) gegen Peter Wright (SCO)
Michael Smith trifft im Finale auf Peter Wright —
Foto: IMAGO / Action Plus

Von den 96 Teilnehmern der Darts Weltmeisterschaft sind im Finale Michael Smith aus England und Peter Wright aus Schottland übrig geblieben. Aufgrund ihrer beeindruckenden Vorstellungen konnte man dieses Duell spätestens ab den Finalspielen erahnen.

Das Endspiel wird im „First-to-Seven“-Modus gespielt, kann also auf bis zu 13 Sätze hinauslaufen. Laut den Buchmachern ist der schottische Weltmeister von 2020 ein kleines Stück im Vorteil, aber wir würden zumindest eine exakte Satzanzahl ungern prognostizieren wollen.

Smith - Wright Tipp: Infos

  • Start: Montag, 3. Januar 2021, um 21:00 Uhr
  • Austragungsort: Alexandra Palace in London (3.000 Zuschauer)
  • Wettbewerb: Darts-Weltmeisterschaft 2021/22 — Finale
  • Übertragung: Im TV und Streaming auf Sport1 und DAZN

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Michael Smith: Analyse, Form & Bilanz

Im Halbfinale hatte Michael Smith mit Landsmann James Wade beim 6:3 etwas weniger Zeit benötigt als sein Finalgegner. Von allen Halbfinalisten galt für uns der 38-Jährige aus Aldershot am ehesten noch als Außenseiter, auch wenn er sein Können dadurch bewies, indem er in kämpferischer Manier dran blieb.

Immerhin hatte er schon zum vierten Mal ein Halbfinale einer PDC Weltmeisterschaft erreicht, jedoch jedes davon verloren. Von der Erfahrung her hatte er somit dem sieben Jahre jüngeren Smith etwas voraus.

Der „Bully Boy“ selbst hatte 2019 bereits ein WM-Finale erreicht und war dort an Michael van Gerwen mit 3:7 gescheitert. 2013 wurde er außerdem PDC-Jugend-Weltmeister. Im selben Jahr bei der WM 2013/14 scheiterte er übrigens eben an Peter Wright mit 3:4 im Achtelfinale, dem bisher einzigen Treffen bei einer WM.

Insgesamt sind beide schon ganze 29 Mal aufeinander getroffen. Michael gewann 11 Mal und Peter 18 Mal. Man sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass der Engländer 20 Jahre jünger ist und in jüngster Vergangenheit deutlich ruhiger und stabiler geworden ist.

Auf dem Weg ins Finale bezwang der an Nummer 9 gesetzte Mann aus St Helens zunächst in der 2. Runde Ron Meulenkamp locker mit 3:0, dann William O’Connor mit 4:2 in der 3. Runde und Premier-League-Champion Jonny Clayton mit 4:3 im Achtelfinale. Sein größte Coup war dann das 5:4 gegen Titelverteidiger Gerwyn Price im Viertelfinale.

Peter Wright: Analyse, Form & Bilanz

Peter Wright hatte erwartungsgemäß mit Landsmann Gary Anderson aus Musselburgh in Schottland seinen vielleicht schwierigsten Gegner bisher im Halbfinale vor sich. Von Problemen in dem Sinn kann man allerdings nicht sprechen, denn der Paradiesvogel mit dem Irokesen-Haarschnitt führte rasch mit 3:0.

Anderson blieb stets dran und spielte ebenfalls einen Durchschnitt über 100, aber sein fast gleichaltriger Kollege blieb ihm immer ein Stück voraus. Insbesondere in den Doppels zu Leg-Ende finishte Wright praktisch immer mit dem ersten oder zweiten Dart.

Trotzdem kam Anderson, der PDC-Champion von 2015 und 2016, nochmal auf 4:5 aus seiner Sicht heran. Es blieb spannend und hochklassig, denn beide ließen bekannte Fähigkeiten aufblitzen. So gelangen dem „Flying Scotsman“ Anderson acht perfekte Darts im sechsten Satz und „Snakebite“ Wright ein 180er-Rekord von 23 Stück bei einer WM.

Im Verlauf des Turnieres hatte der an 2 gesetzte Schotte in Runde 2 Ryan Meikle mit 3:0 ausgeschaltet, der zuvor übrigens Youngster Fabian Schmutzler bezwungen hatte. Gegen Damon Heta in Runde 3 (4:2) und Ryan Searle im Achtelfinale (4:1) wirkte Wright nie in Gefahr. Lediglich Shooting-Star Callan Rydz gestaltete seine Partie gegen den Schotten mit 4:5 im Viertelfinale enger.