Duisburg - Magdeburg Tipp, Prognose & Quoten - 26.01.22

25.01.2022 - 14:18 - Ben | enthält kommerzielle Inhalte
Adrian Malachowski passt auf Aziz Bouhaddouz auf (am 21.08.2021)
Immer ein Duisburger Gefahren-Herd: Aziz Bouhaddouz —
Foto: IMAGO / Eibner

Die 3. Liga spielt sich durch eine englische Woche, in der auch der MSV Duisburg und Tabellenführer 1. FC Magdeburg am Ball sind. Die Gastgeber würden gerne ihren 18. Platz nach oben verlassen und haben ein nervenaufreibendes 3:4 gegen Saarbrücken hinter sich, während der FCM nicht über ein 1:1 gegen Havelse hinauskam.

Aus Sicht der Buchmacher ist eher mit einem Auswärtssieg zu rechnen. So haben doch die Gäste aus Sachsen-Anhalt schon das Hinspiel im Heinz-Krügel-Stadion mit 2:1 für sich entschieden. Luca Schuler und Sirlord Conteh trafen da am 21. August und Orhan Ademi konnte für die Westfalen nur noch verkürzen.

Duisburg - Magdeburg Tipp: Infos

  • Anstoß: Mittwoch, 26. Januar 2022, um 19:00 Uhr
  • Austragungsort: Wedaustadion in Duisburg (750 Zuschauer erlaubt)
  • Wettbewerb: 3. Liga, 23. Spieltag
  • Übertragung: Im TV und Streaming auf Magenta

Unsere 3 Top Wetten & Quoten

Magdeburg gewinnt - bei XTip

Beste Quote: 2.00
rate
100% bis 100€ Neukundenbonus

Über 2,5 Tore - bei 888Sport

Beste Quote: 1.85
rate
20€ wetten 88€ geschenkt

Halbzeit / Endstand - Magdeburg / Magdeburg - bei BildBet

Beste Quote: 3.30
rate
100% bis 100€ Neukundenbonus

*18+| AGB beachten

MSV Duisburg: Analyse, Form & Bilanz

Duisburg stemmte sich beim 3:4 gegen Saarbrücken zuletzt gegen die Niederlage und hätte beinahe noch ausgeglichen. Wenn zwei Teams ohne Furcht aufeinander losstürmen, gewinnt oft der mit dem gnadenloseren Knipser, was an diesem Tag Adriano Grimaldi vom FCS war.

Der eingewechselte Aziz Bouhaddouz mit zwei Treffern und Orhan Ademi, der von Beginn an auf dem Rasen stand, machten es jedoch mit ihren Toren sehr spannend. Kurz vor Schluss hatten die Zebras auch zwei Chancen durch Bouhaddouz und Julian Hettwer, doch diese parierte der gegnerische Keeper Daniel Batz.

So richtig kommt der MSV auch unter Trainer Hagen Schmidt nicht aus dem Quark. Seit der Entlassung von Vorgänger Pavel Dotchev blieben die Westfalen in der Abstiegszone, trotz zwei Siege gegen Viktoria Berlin (1:0) und in Havelse (1:0).

Der Coach meinte zur letzten Begegnung: „Die einfachen Fehler brechen uns weiterhin das Genick. Ich hoffe, wir reden jetzt das letzte Mal darüber.“ Dem Tabellenführer Einhalt zu gebieten, scheint indessen nicht unmöglich: „Was Havelse gelang, kann auch uns gelingen.“

Der Meidericher SV hat eine Partie weniger als sein Gegner absolviert, da noch ein Nachholspiel gegen Osnabrück ansteht. Für ein Team im Tabellenkeller ist man ziemlich offensivstark mit insgesamt 27 erzielten Toren. Besonders Orhan Ademi (11 Tore), Bouhaddouz (6 Tore) oder Kolja Pusch (1 Tor, sechs Vorlagen) zeigten, wo es langgehen kann.

Vier Spieler befinden sich nach unterschiedlichen Verletzungen an den Beinen in der Rehabilitation: Dominic Volkmer, Roman Schabbing, Rudolf Ndualu und Chinedu Ekene.

1. FC Magdeburg: Analyse, Form & Bilanz

Magdeburg führt inzwischen mit neun Punkten vor Kaiserslautern komfortabel die Tabelle der 3. Liga an und kann sich so ein 1:1 wie gegen Havelse total erlauben. Das Schlusslicht hatte trotzig mitgespielt und konnte Leon Bell Bells Führung durch einen traumhaften Freistoß von Leon Damer in der 69. Minute ausgleichen.

Viel machte das der Mannschaft von Christian Titz nicht aus, denn mit ihren 15 Saisonsiegen kann absolut niemand mithalten. Jetzt gilt es „nur noch“, die letzten 16 Spieltage die Führung zu behaupten, dann kann es nach 2018 zum zweiten Mal in die 2. Bundesliga hinauf gehen.

Zuletzt verloren die Blau-Weißen am 29. Oktober bei Viktoria Köln mit 0:1, was schon eine ganze Weile her ist. Danach ließen sie nur zwei Mal beim 1:1 gegen Zwickau und gegen Havelse überhaupt Punkte liegen. Davon abgesehen gab es nur noch Siege und mit 45 Toren sind sie das gefährlichste Team der 3. Liga.

Die Bilanz gegen den MSV ist bemerkenswert, denn bis 2020 konnte der FCM in sieben Begegnungen nie gewinnen, ab dann in drei Aufeinandertreffen immer. Das spiegelt letztlich auch den sportlichen Niedergang der Zebras wider, für die es seit 2019 stetig bergab geht.

Alle bewundern Top-Scorer Baris Atik, aber auch Torwart Dominik Reimann, Kapitän Tobias Müller oder Routinier Alexander Bitroff haben großen Anteil am Erfolg. Im Mittelfeld traten insbesondere Jason Ceka, Amara Condé und Andreas Müller positiv in Erscheinung, und damit sind keine PCR-Tests gemeint.

Nur Florian Kath ist von einer Corona-Infektion betroffen. Ansonsten fehlt Nico Granatowski noch etwas Training und Alex Bitroff hatte Schmerzen an der Wade.