HSV - St.Pauli Tipp, Prognose & Quoten - 21.01.22

20.01.2022 - 12:54 - Ben | enthält kommerzielle Inhalte
FC St. Pauli; Simon Makienok, Doppeltorschütze gegen den HSV am 13.08.2021
St. Paulis Simon Makienok machte sich durch sein Doppelpack im Hinspiel gegen den HSV unsterblich —
Foto: IMAGO / Claus Bergmann

Derby-Zeit in der 2. Bundesliga zum Auftakt des 20. Spieltages mit dem HSV und St. Pauli. Die Gastgeber haben Bundesligist Köln mit 5:4 nach Elfmeterschießen aus dem DFB-Pokal befördert, während die Kiezkicker in einer Pokal-Sensation am Dienstag Titelverteidiger Borussia Dortmund mit 2:1 rausgeworfen haben.

Die Online Wettanbieter benennen die Hausherren im Volkspark als Favorit, wobei auch ein Remis nach Quoten als gut möglich erscheint. Jedenfalls kommen beide mit mächtig Rückenwind ins Stadt-Duell.

HSV - St Pauli Tipp: Infos

  • Anstoß: Freitag, 21. Januar 2022, um 18:30 Uhr
  • Austragungsort: Volksparkstadion in Hamburg (2.000 Zuschauer erlaubt)
  • Wettbewerb: Bundesliga, 20. Spieltag
  • Übertragung: Im TV und Streaming auf Sky

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Hamburger SV: Analyse, Form & Bilanz

Nach dem ein bisschen ernüchternden 1:1 in Dresden in der 2. Bundesliga war für den Hamburger SV das Achtelfinalspiel eine Offenbarung. Noch während dem Duell mit dem Bundesligisten aus der Domstadt haben die jungen Rothosen eine Menge gelernt und sich mit 0:0 in die Verlängerung gerettet.

Robert Glatzel traf dort sofort zu Beginn der Extra-Minuten, was aber in quasi letzter Sekunde durch Anthony Modeste per Elfer für Köln noch ausgeglichen wurde. David Kinsombi, Mario Vuskovic, Jan Gyamerah und Sebastian Schonlau trafen beim Elfmeterschießen und lediglich Sonny Kittels Ball wurde von Marvin Schwäbe gehalten.

Entscheidend war der Fehler von Florian Kainz, der zwar traf, aber sich dabei den Ball mit dem rechten Fuß an das linke Bein schoss, was nicht erlaubt ist und somit als verschossen gilt.

Am Millerntor hatte die Mannschaft von Trainer Tim Walter im August einem typischen Hamburg-Knüller mit 2:3 verloren, obschon Sonny Kittel und Robert Glatzel mit ihren Toren den Anschluss zu halten versuchten. Finn Ole Becker und zwei Mal Simon Makienok (Foto) retteten die drei Punkte für die Braun-Weißen.

Die Heimbilanz ist supergut, den beide Hamburger Klubs sind zu Hause ungeschlagen. Allerdings haben die Blau-Weiß-Roten im Volksparkstadion schon sechs Remis gespielt. Pauli ist auswärts eher durchschnittlich gewesen und gewann in Nürnberg, Heidenheim und Karlsruhe. Ein Derby ist natürlich etwas anderes.

Der HSV ist ein lauf- und sprintstarkes Team, das auch mit zahlreichen Flanken operiert. Mit nur 19 Gegentreffern kann man seine Defensive als beste der 2. Bundesliga bezeichnen und einen wesentlichen Anteil daran hat Abräumer Jonas Meffert, der mit 222 gewonnenen Zweikämpfen die Bälle wegstaubsaugte.

Es fehlen Josha Vagnoman, Anssi Suhonen, Maxi Rohr, Felix Paschke, Tim Leibold und Stephan Ambrosius. Jan Gyamerah, David Kinsombi und Bakery Jatta könnten nun von Beginn an reinkommen.

FC St.Pauli: Analyse, Form & Bilanz

Mit viel Einsatz und Leidenschaft hat St. Pauli den amtierenden DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund mit 2:1 rausgeworfen. Beide Tore in der ersten Halbzeit fielen ähnlich, nämlich mit flachen Hereingaben von rechts hinter der Abwehrkette. Ein Mal traf der ehemalige BVB-Spieler Etienne Amenyido und bei der zweiten Hereingabe sorgte Axel Witsel für ein Eigentor.

Erling Håland konnte zwar noch für den Anschluss per Handelfmeter sorgen, aber die Borussen fanden nicht so richtig zwingend den Weg vor Paulis Tor. Immer wieder stieß die Mannschaft von Timo Schultz selbst gefährlich vor und erreichte letztlich verdient das erste DFB-Pokal-Viertelfinale seit 2006.

Zwar verloren die Kiezkicker die große Mehrzahl (9 von 42) Begegnungen mit dem ehemaligen Bundesliga-Dinosaurier, aber seit dem 2:0 im September 2019 haben sie nun vier Mal gegen sie gewonnen und ein Mal Unentschieden gespielt. Somit beanspruchen die Fans vom Kiez für sich den Anspruch „Stadtmeister“ zu sein.

Momentan sind die Braun-Weißen sechs Punkte vor dem HSV Tabellenführer und könnten ihrem Erzrivalen mit einem Auswärtssieg wie am 22. Februar 2020 (2:0) gehörig die Aufstiegssuppe versalzen. 

Traurig vom Ausscheiden Ghanas beim Afrika-Cup, aber auch tatendurstig ist Daniel-Kofi Kyereh zurückgekehrt. Ob er spielt, weiß Schultz noch nicht zu beantworten: „Ein fitter Kofi hilft uns immer. Wir werden ihn deshalb genau anschauen und dann gemeinsam eine Entscheidung treffen.“

Igor Matanovic ist noch mit dem Covid-19-Virus außer Gefecht. Außerdem fehlen Jannes Wieckhoff, Christopher Avevor und Afeez Aremu verletzt. Die teilweise geschonten Luca Zander, Maximilian Dittgen und Simon Makienok könnten reinkommen.