Steve Beaton - Fallon Sherrock Tipp, Prognose & Quoten - 19.12.21

17.12.2021 - 18:44 - Ben | enthält kommerzielle Inhalte
Darts-WM 2021/2022; Runde 1; Steve Beaton gegen Fallon Sherrock
Veteran Steve Beaton tritt in der ersten Runde gegen Fallon Sherrock an —
Foto: IMAGO / Agentur 54 Grad / Pro Sports Images

Das Erstrundentreffen zwischen Steve Beaton und Fallon Sherrock bei der Darts Weltmeisterschaft 2021/22 ist für beide gleich zum Turnierstart eine Herausforderung. Der 57-jährige BDO-Weltmeister von 1996 geht sie allerdings mit all seiner Routine entspannt an.

Für Sherrock ist es ihre zweite Teilnahme an einer WM und sie gilt aufgrund ihrer guten Form in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 als leichte Favoritin der Online Wettanbieter. Sollte sie den phänomenalen Drittrunden-Einzug wiederholen wollen, dann ist ein Sieg gegen ihren Landsmann Pflicht.

Beaton - Sherrock Tipp: Infos

  • Start: Sonntag, 19.Dezember 2021, um 20:00 Uhr
  • Austragungsort: Alexandra Palace in London (3.000 Zuschauer)
  • Wettbewerb: Darts-Weltmeisterschaft 2021/22 — Runde 1
  • Übertragung: Im TV und Streaming auf Sport1 und DAZN

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Steve Beaton: Analyse, Form & Bilanz

Als erfahrenster Spieler im diesjährigen Teilnehmerfeld wird Steve Beaton seine 31. Weltmeisterschaftsteilnahme in Folge bestreiten. Diesem Duell wird sicherlich mit am meisten entgegengefiebert, nicht nur weil es sich um ein rein englisches handelt.

„The Bronzed Adonis“ aus Earl Shilton ist derweil entspannt und optimistisch, was seine Chancen auf ein Weiterkommen angeht: "Ich werde es einfach als ein weiteres Spiel betrachten, ich werde Fallon wie jeden anderen Spieler behandeln", sagte Beaton dem Darts Show Podcast.

„Ich gehe hin, um zu gewinnen und um mir die beste Chance zu geben, muss ich mich auf mein eigenes Spiel besinnen. Sie ist sehr gut auf der Bühne, das hat sie beim Grand Slam mit ihren Durchschnitten bewiesen, also weiß ich, dass ich mindestens einen Durchschnitt von Mitte 90 brauchen werde, um zu gewinnen.“

BDO Weltmeister 1996

Vor nun 25 Jahren erlebte Beaton seinen größten Erfolg und kam bis ins Endspiel der BDO-WM, wo er Titelverteidiger Richie Burnett mit 6:3 bezwingen konnte. In den Folgejahren hatte er immer wieder mit der Konstanz zu kämpfen und erreichte unstet mal ein Halbfinale oder Endspiel, aber eben nicht regelmäßig. In jenen Jahren war ihm insbesondere Raymond van Barneveld immer wieder um Dartlänge voraus.

Gegen den Publikumsliebling wird er sich auf Unmut und Buhrufe gefastt machen müssen, aber solche Dinge hat er seit seinem Karrierestart 1984 (!) allemal erlebt. „Ich hoffe, dass ich dieses Jahr einen guten Start hinlegen kann, um die Menge zu beruhigen. Ich habe schon ein paar Buhrufe erlebt. Beim World Grand Prix in Dublin habe ich einmal gegen einen der irischen Jungs gespielt, das ist also nichts Neues für mich.“

Beaton hat im Jahr 2021 eines der härteren Jahre seiner Karriere hinter sich, mit zwei Viertelfinalen bei Players Championship Events als Höhepunkte. In der Folge verpasste er zum ersten Mal in seiner PDC-Karriere die Qualifikation für das World Matchplay, den World Grand Prix und den Grand Slam.

Mit dem Trainieren in Zeiten der Pandemie hatte er so seine Probleme, da er sich nicht mehr wie früher stundenlang zu Hause damit beschäftigen konnte. Sein Hauptberuf Fahrlehrer beschäftigt ihn einerseits und anderseits fällt es ihm schwerer, altersbedingt die Form zu halten. In Top-Form kann er allerdings noch immer mithalten.

Fallon Sherrock: Analyse, Form & Bilanz

Fallon Sherrock kehrt zum ersten Mal seit ihrem historischen Lauf vor zwei Jahren auf die „Ally-Pally“-Bühne zurück. Als Queen des geliebten Alexandra Palace kommt sie mit einer bemerkenswerten Form zum Turnier und gilt wohl zum ersten Mal als Favoritin für das Erstrundenspiel.

Mit einem 170er Checkout gegen den Saarländer Gabriel Clemens, an die sich wirklich jeder Darts-Fan am meisten erinnert, hat sie für Aufsehen gesorgt. Aber sie hat auch mit ihren Erfolgen bei den Nordic Darts Masters und dem Grand Slam of Darts Schlagzeilen gemacht.

101,55 war als Durchschnitt nur einer ihrer Wahnsinns-Rekorde in diesem Jahr, den sie gegen Mike de Decker aus Belgien aufgestellt hat. Dessen Landsmann Dimitri van den Bergh bezwang sie nach 2:8-Rückstand beim Nordic Darts Masters noch mit 11:10 und düpierte darauf Michael van Gerwen mit 11:7.

Woher kommt das große Selbstbewusstsein?

Sherrock beantwortet die Frage so: „Die Leistung gegen Michael van Gerwen muss zu meinen Top-Drei in dieser Saison gehören, denn das hat mir einen echten Selbstvertrauensschub in Bezug auf das Niveau gegeben, auf dem ich spielen kann.“

„Das Spiel gegen Peter Wright (13:16) gehört auch dazu, weil es mir gezeigt hat, dass ich einen Durchschnitt von 100 für 29 Legs erreichen kann. Ich muss auch meine Leistung gegen Mike de Decker dazuzählen, weil das mein Rekord-100er-Durchschnitt war und ich einfach so gut gespielt habe, dass ich 5:0 gewonnen habe.“

Wo liegt also die Ungewissheit? Die Bilanz dieses Jahres ist gut und ihre Form könnte sie über Routinier Beaton siegreich sein lassen, aber kann die 27-Jährige dieses hohe Niveau Woche für Woche gegen Top-Gegner aufrecht erhalten? Das werden wir in naher Zukunft sehen und freuen uns darauf.