Leverkusen - Hoffenheim Tipp, Prognose & Quoten - 15.12.21

Aktualisiert 14.12.2021 - 16:41 - Ben | enthält kommerzielle Inhalte
Hoffenheim gegen Leverkusen; Nadiem Amiri und Pavel Kaderabek; Bundesliga; 12.04.2021
Leverkusens Nadiem Amiri (mit Pavel Kaderabek) trennte sich im April von seinem alten Verein Hoffenheim mit 0:0 —
Foto: IMAGO / Eibner

Das Bundesliga-Topspiel findet Mittwochabend zwischen Bayer Leverkusen und der TSG Hoffenheim statt. Es ist die Partie zwischen dem Dritten und Vierten in der Bundesliga. Die Gastgeber mussten zuletzt eine Niederlage einstecken, während die Gäste mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen in der Tabelle nach oben geschossen sind.

Für die Online Wettanbieter ist die Werkself der Favorit. Wir schauen auf die vergangenen Begegnungen und ob die Formkurve der Kraichgauer nicht doch mehr verheißt, als alle drei Punkte während der englischen Woche in der BayArena zu lassen.

Leverkusen - Hoffenheim Tipp: Infos

  • Anstoß: Mittwoch, 15.Dezember 2021, um 20:30 Uhr
  • Austragungsort: BayArena in Leverkusen (15.000 Zuschauer erlaubt)
  • Wettbewerb: Bundesliga 16. Spieltag
  • Übertragung: Im TV und Streaming auf Sky Sport — Zusammenfassung in der ARD Sportschau ab 22:50 Uhr

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Bayer 04 Leverkusen: Analyse, Form & Bilanz

Nach drei Bundesliga-Siegen in Folge reiste Bayer Leverkusen eigentlich mit guter Laune ins Frankfurter Waldstadion. Nachdem ein Doppelschlag von Patrik Schick die Mannschaft von Gerardo Seoane bereits nach 22 Minuten mit zwei Toren in Führung gebracht hatte, war die Werkself vielleicht zu zuversichtlich.

Als danach die Eintracht sofort durch Tuta zurückschlug, witterten die Gastgeber ihre Chance und zeigten mit guter Moral und ausgefeilter Taktik, wie man solch einen Rückstand dreht. Lindstrøm, N'Dicka, Jakic und Sow übertölpelten die konsternierten Rheinländer mit einem Festival aus Toren.

Damit verlor Leverkusen erneut den Anschluss an die Tabellenspitze, eine Situation, die in dieser Saison nur allzu bekannt ist. Ein Platz unter den ersten Vier ist das primäre Ziel in dieser Saison, wobei Seoane insgeheim hofft, seine junge Mannschaft nach zwei Jahren Abwesenheit wieder in die Champions League zu führen.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Heimbilanz verbessert werden. Vor dem 16. Spieltag gab es bereits drei Niederlagen in sieben Heimspielen. Allerdings ereigneten sich diese gegen Dortmund, Bayern und Wolfsburg. Aber das Argument, dass auch Hoffenheim ein Spitzenteam geworden ist, kann man alsbald gelten lassen.

Müde Werkself gegen erholte Hoffenheimer

Ein entscheidender Faktor könnte sein, dass Bayer seit 28. November alle drei, vier Tage im Einsatz war, gegen Fürth, Budapest, Frankfurt und jetzt Hoffenheim. Die Gäste dagegen hatten einen Tag länger Pause und keine Europa League zu spielen.

Bis auf den treffsicheren Patrik Schick haben die Offensivspieler enttäuscht, besonders in der Arbeit nach hinten. Dadurch könnten Nadiem Amiri und Karim Bellarabi reinkommen. Außerdem sind die Spieler Charles Aránguiz und Robert Andrich auf der Doppelsechs groggy. Jeremie Frimpong ist gelbgesperrt und Julian Baumgartlinger noch im Reha-Training.

TSG 1899 Hoffenheim: Analyse, Form & Bilanz

Bei den Gästen aus Hoffenheim könnte die Stimmung nach einer unglaublichen Serie von 15 Punkten aus den letzten sechs Spielen kaum besser sein. Die einzige Ausnahme in dieser Bilanz war die 0:2-Niederlage gegen den VfL Bochum.

Im Baden-Württemberg-Duell mit dem SC Freiburg war die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß ein wenig vom Glück begünstigt, hatte dabei schon früh durch David Raum in Führung gelegen. Der Gegner in starker Form glich dann gekonnt durch Nico Schlotterbeck aus und hätte durch Vincenzo Grifo in Führung gehen können.

Da hatte Keeper Oliver Baumann etwas gegen einzuwenden und hielt den Ball in der 62. Minute. Chris Richards erzielte dann in der vierten Minute der Nachspielzeit den  Siegtreffer. Freiburg fühlte sich dadurch ein bisschen um den einen Punkt betrogen, aber die TSG hatte dies durch mehr Ballbesitz und etwas mehr Laufaufwand verdient.

Durch den Sieg überholten die Kraichgauer den SCF und rückten auf den vierten Tabellenplatz vor, was nach den anfänglichen Erwartungen nun neue Hoffnung auf eine  Rückkehr in den europäischen Fußball macht.

Treffer von zahlreichen Spielern

Mit 32 Toren bisher ist das Team das viertgefährlichste der Bundesliga. Während Ihlas Bebou mit fünf Treffern am öftesten einnetzte, sind es insgesamt 15 Spieler, denen das schon gelang. David Raum und Chris Richards waren mit ihren ersten Bundesligatoren die Nummern 14 und 15.

Ansonsten trugen sich schon Stefan Posch, Pavel Kaderabek, Kevin Akpoguma, Christoph Baumgartner, Diadié Samassékou, Dennis Geiger, Sebastian Rudy, Andrej Kramaric, Jacob Bruun Larsen, Munas Dabbur, Sargis Adamyan, Georginio Rutter und eben Bebou in die Torschützenliste ein.

Einer der noch nicht traf, Florian Grillitsch nämlich, war zuletzt erkältet und bleibt fraglich. Außerdem fehlen Robert Skov, Marco John, Jacob Bruun Larsen und Ermin Bicakcic.

Direkter-Vergleich & Statistiken

Im Höhenflug von letzter Saison mit Trainer Peter Bosz schoss Bayer die TSG im Dezember mit 4:1 ab. Leon Bailey traf zwei Mal sowie Florian Wirtz und Lucas Alario, während Christoph Baumgartner für Hoffenheim nur verkürzen konnte.

Das Rückspiel in Sinsheim endete 0:0 im April, als Hannes Wolf Bayer interimsmäßig übernommen hatte. Schaut man auf den Head-to-Head-Vergleich, dann gewannen die Leverkusener mit 15 Spielen mehr als die Hälfte der 27 Aufeinandertreffen; „Hoffe“ sicherte sich nur sieben Mal alle drei Punkte.