Wieder ein Top-Talent für Borussia Dortmund?

Brandon Soppy
Brandon Soppy soll das Interesse des BVB geweckt haben.
Foto: imago images / ZUMA Wire
03.01.2021 - 15:41 | von Johannes Ketterl

Borussia Dortmund hat sich in den vergangenen Jahren einen exzellenten Ruf als ideale Anlaufstelle für Top-Talente erarbeitet, die den Schritt auf allerhöchstes Niveau machen wollen. Akteure wie Ousmane Dembele oder Christian Pulisic haben bereits den Sprung zu absoluten Spitzenklubs geschafft, während mit Jadon Sancho, Giovanni Reyna und Erling Haaland vielerorts Interesse wecken. Unterdessen halten die Dortmunder Scouts die Augen offen, um auch weiterhin junge Spieler mit großem Potential für die Borussia zu finden.

Einem Bericht der französischen Ausgabe von "Eurosport" zufolge soll sich der BVB für Brandon Soppy von Stade Rennes interessieren. Der erst 18 Jahre alte Rechtsverteidiger schaffte im Sommer den Sprung zu den Profis und stand bei vier Einsätzen an drei der ersten fünf Spieltage der Ligue 1 direkt in der Startelf. Seitdem allerdings kam nur noch eine Partie in der Liga hinzu, während es in der Champions League immerhin zu zwei Spielen reichte.

In Rennes ist Soppy derzeit hinter Hamadi Traoré, seines Zeichens Nationalspieler von Mali, nur die zweite Wahl auf der rechten Abwehrseite, hat aber dennoch mit seinen ersten Einsätzen im Profibereich Eindruck hinterlassen. So soll auch schon der AS Rom mit einem Angebot über vier Millionen Euro vorstellig geworden sein, sich aber eine Absage eingehandelt haben.

Soppys Vertrag endet 2022

Weil Soppy nur noch bis 2022 unter Vertrag steht, könnte Rennes aber spätestens im Sommer vor der Entscheidung zwischen einem sofortigen Verkauf für gutes Geld und einer weiteren Spielzeit mit dem Youngster inklusive dem Risiko eines ablösefreien Abgangs ein Jahr später stehen.

Dass sich der BVB auf der rechten Abwehrseite umsieht, ist unterdessen durchaus möglich. Mit Thomas Meunier und Mateu Morey stehen zwar auch nach dem sicheren Abschied von Lukasz Piszczek im Sommer noch zwei Rechtsverteidiger zur Auswahl, die aber beide bislang nicht vollends überzeugen konnten und zulegen müssen, soll kein neuer Konkurrent verpflichtet werden.