Julian Draxler bei Bayer Leverkusen im Gespräch

Julian Draxler
Bei PSG wohl ohne Perspektive: Julian Draxler.
Foto: imago images / PanoramiC
06.01.2021 - 09:24 | von Johannes Ketterl

Am heutigen Mittwoch feiert Mauricio Pochettino im Spiel bei AS St. Etienne seinen Einstand als Trainer von Paris St. Germain. Der argentinische Coach, der das Kommando vom an Weihnachten entlassenen Thomas Tuchel übernommen hat, muss zwar aufgrund einer Knöchelverletzung noch auf Neymar verzichten, will aber natürlich mit einem Dreier starten. Begonnen haben unterdessen bereits die Kaderplanungen mit dem neuen Coach, der in einigen Personalien offenbar recht klare Vorstellungen hat.

Um Platz und finanziellen Spielraum für Neuzugänge zu schaffen, muss PSG indes zunächst Spieler abgeben. Als Kandidaten, die für Pochettino verzichtbar sind, gelten unter anderem Idrissa Gueye, Leandro Paredes und Ander Herrera sowie die beiden deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer.

Während Kehrer noch ein Arbeitspapier bis 2023 besitzt, steht für Draxler spätestens im Sommer mit Vertragsablauf ohnehin eine Veränderung an. Der 27-Jährige, dem auch von Bundestrainer Joachim Löw empfohlen wurde, sich um regelmäßige Spielpraxis im Verein zu bemühen, wird Paris nun aber wohl schon im Winter verlassen und soll sich laut "France Football" bereits in Gesprächen mit einigen anderen Klubs befinden.

Arsenal mit starkem Interesse an Draxler

Vor allem dem FC Arsenal wird großes Interesse nachgesagt, aber auch Bayer Leverkusen soll dem französischen Magazin zufolge an Draxler interessiert sein. Der Werksklub will seinen Kader im Januar für die anstehende Mehrfachbelastung mit Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal etwas vergrößern, wobei Geschäftsführer Rudi Völler am Wochenende aber auch erklärt hatte, dass nicht mit einem aufsehenerregenden Transfer zu rechnen sei.

Draxler fiele als Nationalspieler mutmaßlich in diese Kategorie, in Sachen Ablöse aber aufgrund seines auslaufenden Vertrages aber wohl nicht. Weil Bayer im offensiven Mittelfeld aber auf Florian Wirtz setzt und den Youngster nicht mit einem etablierten Konkurrenten blockieren möchte, ist ein Wechsel Draxlers nach Leverkusen aber als eher unwahrscheinlich einzustufen.