Hertha BSC: Timothy Fosu-Mensah wieder ein Thema?

Timothy Fosu-Mensah
War schon 2018 bei Hertha BSC im Gespräch: Timothy Fosu-Mensah.
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30.12.2020 - 11:42 | von Johannes Ketterl

Investitionen wie in der Januar-Transferperiode 2020, als die alleine an Ablösesummen bezahlten 77 Millionen Euro von keinem anderen Verein weltweit erreicht wurden, wird es bei Hertha BSC in diesem Winter nicht geben. An der einen oder anderen Stellschraube personeller Natur könnten die Berliner Verantwortlichen aber durchaus drehen. Spekulationen gibt es rund um den Hauptstadtklub auf jeden Fall, unter anderem in Bezug auf den Angriff.

Dass mit Jhon Cordoba der Stürmer Nummer eins nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder mittrainiert und schon am Samstag gegen Schalke 04 zumindest als Joker eine Option darstellen dürfte, hat auch Auswirkungen auf Krzysztof Piatek, der die Abwesenheit des Kolumbianers nicht wirklich nutzen konnte, um sich aufzudrängen.

Der polnische Nationalstürmer, im Januar für rund 24 Millionen Euro vom AC Mailand gekommen, konnte die Erwartungen nur bedingt erfüllen und wird schon seit längerem wieder als Wechselkandidat gehandelt. Nun soll es laut "cittadellaspezia.com" Gespräche zwischen Hertha BSC und dem CFC Genua 1893 geben, also jenem Verein, bei dem Piatek 2018 der Durchbruch in der Serie A gelungen ist. Ob der abstiegsgefährdete Verein dazu in der Lage wäre, die Berliner Forderungen zu erfüllen, bleibt indes abzuwarten. Genua wäre aber offenbar dazu bereit, im Gegenzug Sturmtalent Gianluca Scamacca zu verkaufen, um entsprechende Mittel zu haben.

Auch Marseille wirbt um Fosu-Mensah

Unterdessen berichtet der britische "Football Insider", dass Hertha BSC wie auch Olympique Marseille an Timothy Fosu-Mensah interessiert sein soll, der bei Manchester United über eine Nebenrolle nicht mehr hinauskommt. Der 22 Jahre alte Niederländer war schon im Sommer 2018 ein Thema in Berlin, entschied sich damals aber für eine Leihe zum FC Fulham.

Mit etwas Verspätung könnte Fosu-Mensah, dessen Vertrag im Sommer endet und der dann ablösefrei wäre, nun doch noch in Berlin landen. Der dreifache A-Nationalspieler der Niederlande wäre eine zusätzliche Alternative für die Innenverteidigung, aber wohl in erster Linie auf der rechten Abwehrseite eingeplant, auf der Sommereinkauf Deyovaisio Zeefuik die Erwartungen bisher nicht erfüllen konnte.