FC Bayern München: Vier Optionen für David Alaba?

David Alaba
Seine Zukunft ist weiter völlig offen: David Alaba.
Foto: imago images / ZUMA Wire
09.12.2020 - 07:55 | von Johannes Ketterl

Gegen Lokomotive Moskau will der FC Bayern München am heutigen Mittwoch die Gruppenphase der Champions League auch ohne den einen oder anderen geschonten Star erfolgreich abschließen und sich nochmals die 2,7 Millionen Euro Siegprämie der UEFA sichern. Geld, das in Pandemie-Zeiten selbst der wirtschaftlich gut aufgestellte FC Bayern bestens gebrauchen kann. Auch, um seinen Kader im Januar nochmals aufzurüsten?

Zumindest laut der "Corriere dello Sport" sollen die Bayern an einem Tauschgeschäft mit Inter Mailand interessiert sein. Demnach soll Corentin Tolisso zum italienischen Vize-Meister wechseln, von dem im Gegenzug der dänische Spielmacher Christian Eriksen nach München kommen würde. Ob der in Mailand nach seiner Verpflichtung von Tottenham Hotspur im vergangenen Winter nie richtig angekommene Eriksen die Bank bei Inter gegen die auch in München hinter dem auf der Zehn gesetzten Thomas Müller drohende Reservistenrolle eintauschen würde, erscheint allerdings fraglich.

Völlig offen ist im Moment auch weiterhin die Zukunft von David Alaba über sein aktuelles Vertragsende am 30. Juni 2021 hinaus. Obwohl der FC Bayern ein von Alaba und dessen Berater Pini Zahavi nicht angenommenes Angebot zur Verlängerung vor einigen Wochen zurückgezogen hat, ist ein Verbleib des österreichischen Nationalspielers in München nicht ausgeschlossen.

PSG als Alternative?

Derzeit allerdings bemüht sich Zahavi laut der "Sport Bild" in erster Linie darum, Alaba bei einem seiner Wunschvereine Real Madrid oder FC Barcelona unterzubringen. Weil die beiden spanischen Großmächte wirtschaftlich angeschlagen sind, könnten indes die Mittel für eine Alaba-Verpflichtung fehlen. Als erste Alternative gilt Paris St. Germain, wobei es Alaba nur bedingt nach Frankreich ziehen soll. Schließlich soll Zahavi auch noch den FC Chelsea als Option ins Auge fassen - und vielleicht doch auch noch den FC Bayern? Der deutsche Rekordmeister plant dem Vernehmen nach die Zukunft aber aktuell ohne Alaba.