Eintracht Frankfurt: Wieder Bangen um Filip Kostic?

Filip Kostic
Startelf-Comeback gegen Leipzig: Filip Kostic.
Foto: imago images / Jan Huebner
24.11.2020 - 07:59 | von Johannes Ketterl

Noch war zwar vor allem in Sachen Präzision und Effizienz Luft nach oben, doch dass Filip Kostic Eintracht Frankfurt bei seinem Startelfcomeback am Samstag im Heimspiel gegen RB Leipzig gut getan hat, stand ebenso außer Frage. Der serbische Flügelspieler, der nach einer Ende September beim 3:1-Sieg bei Hertha BSC zugezogenen Knieverletzung ausgefallen war, gilt nun für den weiteren Saisonverlauf als großer Hoffnungsträger - mit einer weiterhin offenen Zukunft.

Schon in den vergangenen Transferperioden rankten sich immer wieder Spekulationen um einen möglichen Abschied von Kostic aus Frankfurt, den die Eintracht bei einem lukrativen Angebot eines anderen Vereins trotz eines bis 2023 laufenden Vertrages wohl auch nicht in letzter Konsequenz verhindert hätte. Wohl auch bedingt durch Corona und die damit verbundene Zurückhaltung der meisten Klubs auf dem Transfermarkt blieb eine entsprechende Offerte aber aus und Kostic weiter bei der Eintracht.

Die nächste Transferperiode im Januar freilich steht schon wieder vor der Tür und es ist wieder nicht ausgeschlossen, dass Kostic andernorts Begehrlichkeiten weckt. Insbesondere dann nicht, wenn der serbische Nationalspieler in den Spielen bis Weihnachten schnell seine alte Top-Form erreicht, die ihn in den letzten Jahren zu einem der herausragenden Flügelakteure der Bundesliga machte.

Lob von Hütter

Trainer Adi Hütter weiß natürlich um die Bedeutung von Kostic für seine Mannschaft und darum, dass der 28-Jährige auch außerhalb von Frankfurt auf Interesse stößt. Mit einem Abgang im Winter rechnet der SGE-Coach allerdings nicht: "Ich gehe davon aus, dass Filip bis Sommer bleibt! Er ist nicht nur ein toller Profi, sondern auch ein sehr, sehr guter Mensch", findet Hütter via "Bild" nur lobende Worte für den 35-fachen serbischen Nationalspieler, dessen Traum von der EM-Teilnahme durch die Niederlage im Play-off-Finale gegen Schottland vergangene Woche geplatzt ist.

Wie lange man in Frankfurt noch Freude an Kostic hat, lässt sich unterdessen trotz Hütters Optimismus nicht seriös prognostizieren.