Eintracht Frankfurt: Kevin Trapp noch weg?

Kevin Trapp
Eigentlich als Nummer eins eingeplant: Kevin Trapp.
Foto: imago images / Hartenfelser
17.09.2020 - 07:39 | von Johannes Ketterl

Goncalo Paciencia hat Eintracht Frankfurt in dieser Woche in Richtung FC Schalke 04 verlassen. Mit Andre Silva, Bas Dost und Ragnar Ache verfügt die SGE damit nur noch über drei Angreifer, wobei sich um Dost auch noch Wechselspekulationen ranken. Ein Abschied des Niederländers, der zuletzt unter anderem mit dem FC Brügge und Tottenham Hotspur in Verbindung gebracht wurde, ist allerdings eher nicht zu erwarten. Dafür soll noch ein schneller Stürmer kommen. Darüber hinaus scheint nicht ausgeschlossen, dass sich bei der Eintracht auch zwischen den Pfosten noch etwas tut.

In den vergangenen Monaten wurde Kevin Trapp schon mehrfach als möglicher Wechselkandidat genannt. Zum einen, weil der 30-Jährige zu den Top-Verdienern zählt und noch eine vergleichsweise hohe Ablöse in die Kassen spülen könnte. Zum anderen, weil mit Frederik Rönnow ein weiterer Schlussmann unter Vertrag steht, der seine Bundesliga-Tauglichkeit bereits bewiesen hat.

Eigentlich galt es als sicher, dass Rönnow den Verein verlassen würde, sollte sich mittels eines Trapp-Abgangs weiterhin keine Chance auf den Stammplatz im Tor der SGE bieten. Bislang aber ist der Däne, der auch mit Blick auf seine Chancen in der Nationalmannschaft spielen muss und will, aber weiterhin in Frankfurt. Bis zum 5. Oktober bleibt dem 28-Jährigen aber noch Zeit, um einen neuen Verein zu finden - oder womöglich bei der Eintracht aufzusteigen.

Rennes benötigt Ersatz für Mendy

Denn laut dem französischen Portal "Foot Mercato“ soll Trapp in den Fokus von Stade Rennes gerückt sein. Der Tabellenvierte der letztjährigen Ligue 1 ist für die Champions League qualifiziert, benötigt aber mutmaßlich zeitnah einen neuen Torhüter. Hintergrund ist der wohl bevorstehende Wechsel von Edouard Mendy zum FC Chelsea, der zunächst eine Lücke reißen würde, die der einst bereits für Paris St. Germain aktive Trapp schließen könnte. Kolportiert wird eine Ablöse von weniger als zehn Millionen Euro, wobei der Eintracht auch eine hohe einstellige Millionensumme in Kombination mit Trapps eingespartem Gehalt ausreichend Freiraum verschaffen würde - auch für einen neuen Stürmer.