Eintracht Frankfurt: Bas Dost vor Abschied?

Bas Dost
Durchwachsene erste Saison in Frankfurt: Bas Dost.
Foto: imago images / Pro Shots
02.09.2020 - 07:42 | von Johannes Ketterl

Nach dem 5:1-Sieg der Würzburger Kickers bei Viktoria Aschaffenburg und dem damit verbundenen Einzug des Zweitliga-Aufsteigers ins bayerische Landespokalfinale steht fest, dass Eintracht Frankfurt in der ersten Runde des DFB-Pokals beim TSV 1860 München antritt. Ein Fragezeichen rund um die SGE ist damit zehn Tage vor dem Pflichtspielauftakt geklärt. Einige weitere sind aber nach wie vor vorhanden.

So steht die Verlängerung mit Trainer Adi Hütter ebenso weiterhin aus wie die Unterschrift von Daichi Kamada unter einen neuen Vertrag. Der Japaner, der nur noch bis Sommer 2021 gebunden ist und als dann ablösefreier Spieler sicherlich einen großen Markt hätte, steht aktuell schon bei anderen Vereinen im Fokus. Berater Roberto Takada soll jedenfalls andere Anfragen prüfen, wobei klar ist, dass die Eintracht das letzte Wort hätte. Sollte Kamada nicht verlängern wollen, wäre ein Verkauf noch in diesem Sommer indes die letzte Möglichkeit, noch eine Ablöse zu kassieren.

Anders ist die Lage bei Bas Dost, der vor einem Jahr von Sporting Lissabon verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2022 ausgestattet wurde. Der niederländische Angreifer spielt in den Planungen eine wichtige Rolle, wenngleich die erste Saison mit acht Toren und zwei Vorlagen in 24 Bundesliga-Spielen eher durchwachsen verlaufen ist.

Neben Brügge noch weitere Klubs interessiert

Nun aber vermeldet die niederländische Zeitung "Algemeen Dagblad“, dass sich der FC Brügge intensiv um Dost bemühen soll, der darüber hinaus offenbar auch noch bei anderen Klubs auf dem Zettel steht. Dem Bericht zufolge würde sich Brügge auf der Suche nach einem hochkarätigen Mittelstürmer weit strecken, um den 31-Jährigen nach Belgien zu holen.

Ob Dost Interesse an einem Wechsel nach Brügge hat, ist indes fraglich. Ebenso, ob die Eintracht überhaupt zu konkreten Gesprächen bereit wäre. Bislang jedenfalls war die Ansage von Dost klar, bei der SGE eine bessere Saison als die vergangene spiele zu wollen. Dafür hat der 1,96 Meter große Angreifer in den vergangenen Monaten an seiner Fitness gearbeitet und fühlt sich nun besser als noch nach dem Re-Start. Ob die Eintracht davon noch profitieren kann, bleibt freilich abzuwarten.