1. FC Köln: Weiter Kontakt zu Joshua Zirkzee

Joshua Zirkzee
Weiter ein Kandidat beim 1. FC Köln: Joshua Zirkzee.
Foto: imago images / Laci Perenyi
22.12.2020 - 07:52 | von Johannes Ketterl

Mit acht Punkten aus den letzten fünf Spielen hat der 1. FC Köln seine Position im Abstiegskampf der Bundesliga deutlich verbessert. Die Geißböcke verbringen Weihnachten immerhin auf dem 15. Platz, den man in der Domstadt wohl auch für das Saisonende sofort unterschreiben würde. Der Weg zum Klassenerhalt freilich ist noch ein weiter, denn bei aller defensiven Stabilität, die zuletzt etwa bei Borussia Dortmund (2:1) und bei RB Leipzig (0:0) überraschende Punkte brachte, besteht in Sachen Offensive reichlich Luft nach oben.

Das liegt auch daran, dass mit Sebastian Andersson der Königstransfer für den Angriff noch nicht wie erhofft eingeschlagen hat. Auch wegen einer Knieverletzung konnte der für sechs Millionen Euro vom 1. FC Union Berlin gekommene Schwede seine Qualitäten allenfalls andeuten und wird nun voraussichtlich auch heute im Pokalspiel gegen den VfL Osnabrück im Kader von Trainer Markus Gisdol fehlen.

Durchaus denkbar, dass Gisdol auch gegen den Zweitligisten wieder auf eine Offensive mit Jan Thielmann und Ondrej Duda setzt sowie auf einen echten Stürmer verzichtet. Anthony Modeste stünde zwar ebenso als Option zur Verfügung wie Tolu Arokodare, doch während der Franzose noch immer einer Schatten vergangener Tage ist, fehlt dem jungen Nigerianer wohl noch einges für eine gute Rolle im deutschen Profifußball.

Ein Pokal-Erfolg wäre wichtig

Dass in Köln mögliche Verstärkungen für den Angriff diskutiert werden, überrascht daher nicht. Aufgrund leerer Kassen sind auf dem winterlichen Transfermarkt aber keine großen Sprünge möglich. Ein Einzug ins Pokal-Achtelfinale würde aber wohl zumindest ein wenig Spielraum bieten, möglicherweise für ein Leihgeschäft. In diesem Zusammenhang macht nach wie vor der Name Joshua Zirkzee in Köln die Runde.

Der FC soll zu dem bereits im Sommer umworbenen Sturmtalent des FC Bayern München laut "Bild" weiterhin Kontakt halten, doch mit dem Club Brügge gibt es nun offenbar einen Konkurrenten, der Zirkzee aus sportlicher Sicht interessantere Perspektiven bieten könnte. Möglich daher, dass sich die Geißböcke anderweitig umsehen müssen.